Zu heiß, zu staubig.. Leider Geil!
Roland rief, wir kamen.
Zum 42. Mal fand am 28.04 die Roland-Rallye in Nordhausen statt. In deren Rahmen wurden, der 2. Lauf im Schotter-Cup, der Volvo-Original Cup, der 1. Lauf der Thüringer Meisterschaft und der HD- Junior-cup ausgetragen . Wieder bestens organisiert fand sich das Rallyezentrum auf dem Gelände des Petersberges mitten in Nordhausen.
Gestartet wurde das etwas kleinere Starterfeld in umgekehrter Startreihenfolge was die Zuschauer auch länger an der Strecke hielt.
Gleich auf der ersten WP zeigte der Sieger von 2010 das er nicht wegen dem Sommerwetter mit bis zu 32°C (gefühlte 45°C) angereisst war. Jaakko Keskinen nahm Rainer Keck 3,2 sek ab. Auch WP2 konnte der Finne für sich entscheiden, gefolgt von Rainer Keck (+4,5 sek) und Raphael Ramonat (+7,3 sek). WP3 ging, wenig überaschend, an das Team Ramonat. Dieses hatte sich bei der Reifenwahl gegen Schotterreifen entschieden und konnte somit bei nur 15% Schotteranteil auftrumpfen. (Keskinen +7,8 sek, Keck +8,9 sek)
WP4 wurde vom Team Keskinen/Heikkliä genutzt um die Zeiten wieder zu ihren Gunsten zu korrigieren. Sie holten 2,9 sek Abstand auf Havelin/Näsman heraus. Mit der drittbesten Zeit zeigten sich Mittelsdorf/Sonntag (+8,3 sek). Wp5 ging wieder an Jaakko Keskinen gefolgt von Rainer Keck (+1,5 sek) und Raphael Ramonat (+5,1 sek). Auf WP6 (15% Schotter) konnte Ramonat wieder Boden gut machen und gewann diese Wp vor Keck/Hab (+3,4 sek) und Keskinen/Heikkilä (+8,2)
Das Gesamtergebnis der 42. ADAC-Roland-Rallye sieht folgendermassen aus.
01. – Jaakko Keskinen/Juha Heikkilä 19:30,3
02. – Raphael Ramonat/Steffen Schmidt +18,3
03. – Veli-Matti Havelin/Jouni Näsman +36,3
04. – Jörg Mittelsdorf/Rigo Sonntag +39,7
05. – Patrick Neidhardt/P. Messerschmidt +1:36,4
06. – Mika Kitola/Lars Israel +1:37,8
07. – Mark Muschiol/Kerstin Munkwitz +2:00,5
08. – Sönke Milon/Nina Milon +2:22,8
09. – Siegfried Damm/Petra Damm +2:40,5
10. – Björn Becker/Janine Brückner +3:00,0
11. – Gerd Tabbert/Michael Keller +3:01,6
12. – Michael Grube/Torsten Meyer +3:01,6
13. – Thomas Singer/Thomas Forster +3:03,4
14. – Klaus Braun/Mareen Morgenroth +3:10,3
15. – Andreas Leue/Jean Ihlefeldt +3:30,5
Persönlich gefreut hat mich das Gute abschneiden des Team’s Neidhardt/Messerschmidt, welche mit kleinem Budget eine gute Leistung bringen.
Vielen dank an das Team vom Nordhäuser MSC e.V. und Alfred Gorny.
Hessen Rallye Vogelsberg 2012
Wiedereinmal war die Rallye Vogelsberg die Gelegenheit, braune Pikmente zu haschen und bei über 15 Grad Motorsort vom feinsten zu geniessen. Die meisten Bestzeiten sicherten sich, wie schon zur Wikinger-Rallye, Felix Herbold mit Co-Pilot Michael Kölbach. Leider war nur einer der aus der DRM bekannten Porsche am Start. Dessen Pilot Ruben Zeltner machte jedoch dank des trockenen Wetters, Jagd auf die Allradler der S2000 Fraktion und setzte sich am Ende auf dem zweiten Platz fest. Mit 13,2 sek Abstand folgte ihm Mark Wallenwein im Skoda Fabia S2000 auf Rang 3. Erfreulich nach einer kleinen Pechsträhne, ist die Zielankunft und gute Platzierung von Peter Corazza auf Platz 4. Der Niederländer Peter van Merksteijn jr. beendete seinen Einsatz bei der Rallye Spektakulär mit einem Überschlag.
Insgesamt war die vom Automobil-Club Schlitz 1970 e.V. veranstaltete Hessenrallye 2012 eine gelungene Veranstaltung. Das neue Rallyezentrum direkt an der Autobahnabfahrt Alsfeld ist durch Platz und Lage bestens geeignet auch die nächsten Hessenrallye’s aufzunehmen.
Wir bedanken uns beim Veranstalter, dem Automobil-Club Schlitz 1970 e.V.
DRM in Hessen, das hab’mer nicht vergessen.
Am Samstag starten wir zum für uns ersten DRM Lauf diesen Jahres nach Alsfeld. Die Zeiten vom Freitag lassen auf spannende Kämpfe hoffen. Laut Wetterbericht soll es trocken bleiben, was den Front- und Heckgetriebenen Fahrzeugen, gerade im vorderen Bereich des Feldes zugute kommen sollte. Interessant dürfte es an der Spitze werden, da der Ford Fiesta S2000 Neuling Peter Van Merksteijn jr. aus den Niederlanden von WP zu WP schneller wurde und nur noch 3,2 sek hinter Ruben Zeltner im Porsche, bzw. 7,2 sek hinter Felix Herbold, ebenfalls im Fiesta S2000, liegt.
Auf nach Melsungen 2012
Am Samstag fand bei strahlendem Sonnenschein wieder die Rallye 200 im Umland von Melsungen statt. Das Starterfeld war trotz der parallel stattfindenden Wikinger Rallye gut gefüllt und der spätere Zeitplan gefällt uns gut. Erstmals waren wir auch am Rundkurs mitten durch den Steinbruch in Rhünda und das bei absoluter Dunkelheit. Leider blieb der Staub lange stehen, so dass es mit den Fotografieren schwierig wurde. Trotzdem sind einige schöne Schnappschüsse entstanden. Gewonnen hat die Veranstaltung übrigens Jörg Schuhej im Lancer Evo VII.
Wir bedanken uns beim Verstanstalter auch für die Presseakkreditierung und die vorzüglichen Leberkäsebrötchen aus dem Zelt am Service-Park.
Bulletin: Auf nach Melsungen 2012
Auf gehts in die neue Saison. Jedenfalls für uns ist die Rallye in Melsungen der diesjährige Saisonauftakt. Am 24.03. geht es ziemlich spät los. Nämlich um 15:36 Uhr am Servicepark in Ostheim. Es wird bis in die Nacht auf den Rundkurs in Rhünda gefahren. Los geht es hier um 18:30 Uhr. Die erste WP ist wie üblich der Malsfeldring. Los geht es hier um 15:31 Uhr. Der zweite Durchgang findet dort um 17:31 Uhr statt. Weitere Informationen sollte man aus dem Programmheft entnehmen.
Sepp Wiegand in der IRC
Der in Diensten des Volkswagen Motorsport Teams stehende Sepp Wiegand wird in diesem Jahr die Intercontinental Rally Challenge in einem von Skoda eingesetzen Fabia S2000 an den Start gehen. Geplant ist 10 der 13 Läufe der Serie zu bestreiten. Dabei soll der Erzgebirgler erste internationale Erfahrung sammeln, um in den nächsten Jahren eine Rolle im Volkswagen Team zu übernehmen. Als Beifahrer wird ihn der mehrfache Dakarteilnehmer Timo Gottschalk zur Seite stehen, der als fester Bestandteil des Engagements der Wolfsburger Manschaft gilt.
Ich drücke Sepp die Daumen für eine erfolgreiche Saison. Hoffentlich wird es auch den ein oder andere Start in der DRM/DRS geben.
Energie ohne Ende
Kurz vor Beginn der Rallye Weltmeisterschaft 2012 mit der legendären Rallye Monte-Carlo, stößt ein weiteres Team zum Feld der Starter hinzu. Einige werden sich die Augen reiben, denn mit dem Go Fast Energy WRT stößt erneut ein Energiedrink-Hersteller hinzu. Der geneigte Zuseher wird sich fragen, warum genau Brausehersteller wie Monster, Red Bull und Mad Croc diese Art von Sportveranstaltungen für ihre Marketing-Budgets wählen. Das amerikanische Unternehmen hat jedenfalls das Ziel ausgegeben, den Marktanteil in Europa zu erhöhen und sieht dazu die WRC als geeignete Werbeplatform.
Für den Sport sind solche Sponsoren immer Gold wert, auch wenn Go Fast bei weitem keine Marktmacht á la Red Bull darstellt, bringen sie doch etwas mehr Farbe in den Sport. Der Krieg der Blubberbrausen ist damit eröffnet.
Solberg wieder bei Ford und Hirvonen zu Citroen
Das Fahrerkarussell drehte sich gewaltig und kam rechtzeitig zum stehen. Knapp 4 Wochen vor dem Start der neuen WRC-Saison, deren Auftakt nach kurzer Abstinenz wieder die Rallye Monte Carlo bildet, stehen alle Protagonisten am Lenkrad fest. Während der 8-mailige Weltmeister auf Citroen und der aufsteigende Star der letzten Saisonhälfte Jari-Matti Latvala auf Ford fest im Sattel sitzen, gab es noch freie Plätze an deren Seite zu vergeben. Petter Solberg, dessen Ausflüge als Privatier nach eigenen Aussagen nicht mehr möglich sind, sicherte sich den Platz von Mikko Hirvonen bei Ford und ist zufrieden wieder in einem Werksteam anzutreten. Schließlich musste “Mister Hollywood” bei seinem letzten Auftritt in Wales kräftig zubuttern, damit sein Start finanziell abgesichert war. Mit dessen Vertragsunterzeichnung bestätigte Ford ebenfalls den Verbleib des Quasi-Werksteams in der WM, wenngleich mit Abu Dhabi ein großer Sponor die Unterstützung einstellt.
Vizeweltmeister Mikko Hirvonens Wechsel an die Seite von Sebastien Loeb dagegen kommt einer Kapitulation gleich. Die ewige Nr. 2 ist nun zum Edelhelfer im französischen Werksteam degradiert. Jedenfalls solange sein Teamkollege das Fahren nicht lassen will.
Einen weiteren Neuzugang präsentierte Citroen mit dem Dakar Sieger von 2011 Nasser Al-Attiyah. Nach dem Versuch seinen Titel bei der härtesten Rallye der Welt zu verteidigen, wird er ab dem zweiten Lauf im schwedischen Schnee im dritte Werksfahrzeug mit von der Partie sein.
Das Mini Team wird wohl mit Daniel Sordo und Kris Meeke in die erste volle Saison starten. Zudem werden der Tscheche Martin Prokop und das estnische Talent Ott Tänak ihre erste WRC-Saison in einem Ford Fiesta bestreiten. Weitere Teilnehmer werden noch bekannt gegeben.
Ogier zu Volkswagen
Eigentlich ist es die logische Konsequenz der vergangenen Ereignisse. Sebastien Ogier ist der erste bestätigte Fahrer für das Team von Volkswagen, die zur Saison 2013 in die Rallye-Weltmeisterschaft einsteigen. Das bedeutet jedoch, dass Ogier in der kommenden Saison 2012 nicht am Steuer eines WRC´s verbringen wird. Stattdessen wird er wohl zahlreiche Einsätze in einem der konzerneigenen Skoda Fabia S2000 absolvieren, um neben den ganzen Vorbereitungen und Tests das Fahren unter Wettbewerbsbedingungen nicht ganz zu verlernen.
Mit der Bekanntgabe des ersten Fahrers werden die Spekulationen um das zweite Cockpit im neuen Polo WRC nicht aufhören. Nachdem der ehemalige Teamkollege und 8fache Weltmeister Sebastien Loeb Volkswagen bereits eine Absage erteilt hat, wird weiter gerätselt. Dabei fällt immer wieder der Name Jari-Matti Latvala. Der 26jährige Finne gilt neben Ogier als zukünftiger WM-Anwärter. Seinen starken Leistungen zu Saisonende sind dem Volkswagen-Team sicherlich nicht entgangen. Als weiterer potenzieller Name ist Petter Solberg. Der erfahrene Norweger will endlich wieder mit einem Werksteam auf Titeljagt gehen und könnte mit seiner Expertise punkten.
Ogier hatte sich trotz neuem Vertrag nicht mit der Situation als Nummer 2 im Citroen WRT abgefunden und dies stets öffentlich beklagt. Sein Nachfolger wird der WM-Zweite der abgelaufenen Saison Mikko Hirvonen, der von Ford zum französischen Werksteam wechselt.
Wie auch immer sich Volkswagen in den nächsten Monaten entscheiden wird, kleine Brötchen werden in Hannover nicht gebacken, wie der Wechsel Ogiers beweist. Man will es gleich zu Beginn mit den arrivierten Teams aufnehmen.
Live-Übertragung bei der Rallye de France
Erstmal gibt es an diesem Wochenende 14 Stunden live-Übertragung des Rallye WM-Laufs in Frankreich. Anzusehen ist dies über die Homepage der WRC. Der Vermarkter der Serie (North One Sport) will damit die zukünftige Übertragungsmöglichkeiten der Serie prüfen. Bewegte Bilder werden Freitags von 13 Uhr bis 20 Uhr und Samstags von 12:45 Uhr bis 19:30 Uhr gesendet. Selbstverständlich werden Bilder aus dem Service-Park und Interviews der Teamverantwortlichen und Fahrer eingestreut. Wir können also sehr gespannt sein.




