Grüne Hölle 2.0

Am vergangenen Wochenende fand im Thüringer Wald, bei tropischen Temperaturen, das 18. Glasbach Bergrennen statt. Seit die RSG Altensteiner Oberland E.V. 2005 mit dem „Rennsteig Bergrennen „den Wiedereinstieg schaffte, sind gerade acht Jahre vergangen. In dieser Zeit haben sie zwei Bergrennstrecken inklusive der nötigen Ausstattung und Infrastruktur geschaffen, diese sehr gut vermarktet und es in diesem Jahr zum Prädikat FIA Hill Climb European Championship gebracht.

Für mich war dieses Wochenende ein absolutes Highlight. Professioneller Rennsport zum anfassen. Bis ins kleinste Detail wurde von den Mitgliedern der RSG Altensteiner Oberland E.V. vorbereitet. So fanden sich auf den extra gebauten Waldwegen kleine Brücken über die Bäche und Gräben. Es waren mehr Verpflegungspunkte eingerichtet. Zwei Tribünen waren im Einsatz und man experimentierte mit einer großen Videowand, was aber leider noch Kinderkrankheiten besaß.

Ganz toll fand ich das Streckenradio welches über mitgebrachte Radios (90.80 MHZ) gehört werden konnte und Parallel über die Lautsprecheranlage entlang der Strecke zu hören war. Dabei ist mir positiv aufgefallen, dass die Lautstärke der einzelnen Lautsprecher diesmal angenehm war und ich es nicht als störend sondern eher als informativ und bei längeren Unterbrechungen des Rennens als unterhaltsam empfand. Dabei war nicht nur die Technik super, sondern vor allem das, was heraus kam. Der Sprecher Uli Kohl konnte über Stunden mit Fachwissen und Hintergrundinformationen zu Fahrzeugen und Fahrern glänzen und hat meiner Meinung nach, die beiden Radioprofis von Landeswelle Thüringen zu Sidekick´s (Radiogehilfen) gemacht.

Zum Rennen selber.

Das der Italiener Simone Faggioli in seinem Osella FA30 als einer der Favoriten anreist, war klar. Das er am Ende die Vorjahresbestzeit und gleichzeitigen Streckenrekord von Otakar Kramsky von 2:20:089 um fast  18 Sekunden (2:02:162) unterbot hätten wohl die wenigsten vermutet. In einem harten Kampf um die Spitze mit Marcel Steiner aus der Schweiz, purzelten erst am Samstag beim Training und dann am Sonntag die Zeiten.  Den dritten Platz sicherte sich David Hauser aus Österreich.

Das komplette Rennergebnis findet Ihr unter www.Glasbachrennen.de.

Glasbachrennen 2013 eröffnet.

Heute wurde das Glasbachrennen 2013 eröffnet und wieder gibt es neues. Die RSG Altensteiner Oberland E.V. hat kurzerhand Gebiete von Bad Liebenstein annektiert, um für ihr expandierendes Vorhaben, dem Glasbachrennen, mehr Fläche für noch mehr Fahrzeuge und Teams zu bieten. Neu ist auch wieder die Eröffnungsfeier inklusive warmer Dusche für alle Zuschauer gewesen. Viele Zuschauer fanden die Idee toll und blieben trotz nasser Kleidung bis zum Schluß.

Samstag 8.45 geht es los mit den ersten Trainingsläufen. Ich hoffe das Team der RSG hat es geschafft, die Strecke endlich klimatisieren zu lassen. Bei diesen Temperaturen beginnt man ansonsten, sich Regenschauer zu wünschen.

 

Glasbachrennen 2013

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KOMMEN-STAUNEN-MITFIEBERN

Unter diesem Motto steht das diesjährige Glasbachbergrennen welches vom 26.-28 Juli stattfindet und das Maßstäbe setzen wird. Erwartet werden Fahrer aus 14 Nationen und ca. 15.000 Zuschauer auf Deutschlands längster und Europas modernster Bergrennstrecke.

Je näher die Bergrennen der RSG Altensteiner Oberland E.V. jedes Jahr rücken, umso mehr Fahrten lege ich trotz  Umweg über die Strecke. Und auch dieses Jahr war wieder zu beobachten, wie viele Helfer teils bis spät am Abend noch am arbeiten waren. Gerade jetzt, in den letzten Vorbereitungen, denkt man, Steinbach schläft nie. Reifenstapel sind gestellt und Betonleitblanken (Formel 1 Technik) sind installiert. Im Ort werden Zelte und Bierwagen aufgestellt. Die Vorgärten werden geputzt. Und ich wette, es hängen wieder die Begrüßungsschilder der Einwohner für ihre jeweiligen „Schützlinge“. Rennfahrer mit ihren Teams welche für ein paar Tage zur Untermiete wohnen und mit ihnen leben können.

Es ist immer noch toll am Abend durch Steinbach zu bummeln und zu erleben wie sich eine Volksfest Stimmung breit macht. Um in geselliger Runde PS Gespräche zu führen oder ehemalige DTM, Formel 3, Formel 3000 oder Prototypen Autos live aus allernächste Nähe zu erleben.

Das diesjährige Glasbachrennen bedeutet erneut einen Quantensprung für die RSG Altensteiner Oberland. Die FIA beschloss im September letzten Jahres das Glasbachrennen mit dem EM-Prädikat auszustatten wodurch das Starterfeld auf ca. 200 Fahrzeuge ansteigt welche in zwei Läufen pro Tag zu sehen sein werden. Durch das von der RSG entwickelte Streckensicherungssystem ergibt sich die Möglichkeit bis zu sechs Fahrzeuge gleichzeitig auf die Strecke zu schicken.

Sehr gut wurde auch die gesamte Infrastruktur um die Strecke geplant und umgesetzt. Mehrere Kilometer neue Wege, Übergänge, Parkplätze und dieses Jahr neu eine Tribüne für ca. 250 Zuschauer. Neu ist auch ein eigener Radiosender zum Rennen welcher auf der Frequenz 90,8 FM im Umkreis von ca. 20 km empfangen werden kann.

Alles in allem ist dieses Spektakel nicht alleine für die eingefleischten Motorsport-Fans ein lohnendes Ereignis. Was gibt es schöneres, als bei voraus gesagten Temperaturen von über 35 Grad gemütlich im Wald dem zwitschern der Motoren zu lauschen? In einer Hand eine echte Thüringer Bratwurst (ohne Kümmel) in der anderen ein kühles Radler.

 

Interessierte finden alle nötigen Informationen auf www.Glasbachrennen.de und kommende Woche Bilder und einen kleinen Bericht hier auf BunteAutos.de

WordPress und Facebook – Passt das?

Wir versuchen gerade unseren Blog zu reaktivieren und mit dem Facebook-Account zu verbinden. Diese Nachricht ist die erste, die auf diese Art erstellt wurde. Wenn das funktioniert, wie angenommen, werden die fehlenden Fotos in den nächsten Wochen wieder hier erscheinen.

Wartburg Rallye 2012

Bulletin: Wartburg Rallye 2012

Es ist schon wieder August und jeder Motorsport-Fan weiß, was die Stunde geschlagen hat. Das große Sommerloch im Rallyesport ist endlich vorbei, denn Eisenach läd wieder Teilnehmer und Zuschauer zum alljährlichen Kräftemessen in und um die Wartburgstadt ein. Gefahren werden 550 Asphaltkilometer durch den schönen Thüringer Wald, wobei rund 138 davon in Wertung zurückzulegen sind.

Sepp Wiegand bei der Wartburg Rallye 2011

Sepp Wiegand startete bei der Wartburg Rallye 2011 noch im Ford Fiesta

Das mehr als 70 Fahrzeuge umfassende Starterfeld besteht dabei, wie bereits seit einigen Jahren, nicht nur aus der deutschen Rallyeprominenz, sondern umfasst auch einige internationale Teams, die sich teilweise auf den zwei Wochen später stattfindenen Rallye Weltmeisterschaftslauf in der Moselregion vorbereiten. Der Emirati Rashid Al Ketbi wird unter anderem mit von der Partie sein. Er startet in diesem Jahr mit einem Skoda Fabia S2000 in der Intercontinental Rally Challenge für das Skydive Dubai Rally Team.

Mit Startnummer eins darf sich an diesem Wochenende der von Volkswagen unterstützte Sepp Wiegand schmücken. Im letzten Jahr startete er noch als nahezu unbekannter Amateur in einem Ford Fiesta R2, um sich auf den ersten Einsatz auf der großen Bühne des Sports, in der WRC Academy, zu präsentieren. Spätestens dann fiel er den in WM-Vorbereitungen befindlichenden Volkswagen-Verantwortlichen auf, die ihn prompt für ihr Team annektierten. Seit diesem Jahr startet der 21-jährige Ehrgeizling ebenfalls in der IRC-Serie für das Skoda Team Deutschland. An diesem Wochenende wird er jedoch sein gewohntes Arbeitsgerät, einen Skoda Fabia S2000, gegen die kleinere R2 Variante eintauschen müssen, womit er sich schwerlich an der Spitze des Feldes behaupten können wird. Zudem ist gegen die Porschearmada bei voraussichtlich trockenen Bedingungen selbst mit einem S2000 schwer anzukommen.

Der Streckenverlauf der diesjährigen Ausgabe der Wartburg Rallye hat sich kaum verändert. Die bekannten Wertungsprüfungen Glasbach und Waldhaus werden bereits am Samstag Nachmittag zweimal befahren. Die Prüfungen im Wartburgkreis am darauffolgenden Sonntagmorgen.

Zeitplan

Freitag, 10. August

16:00 Shakedown
21:11 Offizieller Start

Samstag 11. August

12:47 WP 1 Cosmodrom – Krauthausen 1
14:40 WP 2 Waldhaus 1
15:17 WP 3 Glasbach 1

17:21 WP 4 Cosmodrom – Krauthausen 2
19:14 WP 5 Waldhaus 2
19:51 WP 6 Glasbach 2

21:55 WP 7 Cosmodrom by Night

Sonntag 12. August

09:02 WP 8 Schönberg 1
09:50 WP 9 Heldrastein 1
10:51 WP 10 Hohe Sonne 1

12:35 WP 11 Schönberg 2
13:23 WP 12 Heldrastein 2
14:24 WP 13 Hohe Sonne 2

 

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des MC Eisenach e.V.

Hoch, höher, am höchsten: Das 17. Glasbachrennen

Hoch wollten am vergangenen Wochenende 107 Fahrer und Fahrerinnen so schnell wie möglich. Noch höher waren die Erwartungen aller Aktiven und aller Zuschauer. Am höchsten allerdings ist der Ehrgeiz mit dem das gesamte Team der RSG Altensteiner Oberland E.V um ihren Vorsitzenden Marcus Malsch dieses Projekt anging.

Auf dem Weg zum höchsten Prädikat des europäischen Bergrennsport, der Europa Bergmeisterschaft 2013 wurden Weichen gestellt und Wogen geglättet. Weiterhin wurden 5.500m neu asphaltiert, 7.700m Leitplanken, 35.000m Kabel verbaut und extra ein neues Streckensicherungssystem entwickelt. Die Zuschauerkapazität beträgt momentan 25.000 Personen.

Wer Steinbach kennt fragt sich, wo sich das Fahrerlager verbirgt. Die Antwort ist einfach: Steinbach ist das Fahrerlager.

So wird die Bushaltestelle zum Platz für die großen Motorhomes, hinter dem Festzelt ist auch noch Platz. Beim Getränkehändler zwischen den Palletten findet sich ebenso eine Lücke, wie am alten Bahnhof neben einem rostenden Wagon. Und genau das macht das Glasbachrennen wohl einmalig. Voll in einem Ort integriert, von den Bewohnern unterstützt, wurden die ersten Fahrer am Freitag bereits mit Bannern begrüßt. Es zeichnet sich schon beim zweiten Mal die Entstehung neuer Freundschaften ab, bei denen  für die Veranstaltungsdauer die Familienkutsche für einen Rennwagen aus der Garage weichen muss. Es wird nach thüringer Manier gegrillt, gequatscht und laut gelacht. Sichtlich angetan war auch die tschechische Delegation, welche einen Lauf zur landeseigenen Meisterschaft bestritt. Am Freitag wurde auf einem Platz neben den Fahrzeugen über ein aus Wagenhebern und Absperrband gebautem Netz Fußballtennis gespielt.

Der erste Trainingslauf am Samstag begann im Regen. Im zweiten Trainingslauf legte der Tscheche Dusan Neveril auf trockenem Asphalt mit 2:20,061 Min eine Zeit hin, die während der gesamten Veranstaltung unerreicht blieb. Der Sonntag mit seinen drei  Wertungsläufen begann wie der Samstag mit Regen. Das Wetter war ziemlich ungemütlich und so wurde der erste Lauf im Regen gefahren. Wie von verschiedenen Wetterdiensten gemeldet, hörte der Regen Punkt  11 Uhr auf. Mit Aufklaren des Himmels fanden sich dann auch zunehmend mehr Zuschauer ein und die Strecke begann zu trocknen. Ein Beispiel dafür sind die Laufzeiten von der Startnummer 1 Janik Václav, der im ersten Lauf noch 2:56,008 benötigte, um im zweiten Lauf mit 2:20,564 einen neuen Streckenrekord für die 5,5 Kilometer lange Strecke mit 33 Kurven + Schikane zu setzen. Janik Václav  legte auch einen starken 3. Lauf hin und wurde somit Gesamtsieger mit einer aus drei Läufen addierten Zeit von 7:37,13. Zweiter wurde Otakar Kramsky mit 7:47,69. Dritter wurde Norbert Brenner mit einer Zeit von 7:53,11.

Das  17. Glasbachrennen stand über die gesamte Veranstaltung hinweg unter Beobachtung von Funktionären des Weltmotorsportverbandes FIA. Am 22. August wird wieder über die Vergabe der Europameisterschaft 2013 entschieden. Sollte die RSG Altensteiner Oberland E.V., den über 300 freiwilligen Helfern vom T-Shirt Verkauf bis Streckenposten, den Anwohnern in Steinbach und Bad Liebenstein, den Sponsoren aus der Umgebung, den Unterstützern aus der Politik, den Zuschlag zur EM erhalten, gibt es nur noch eine Aufgabe für den Vereinsvorsitzenden Marcus Malsch. Er muss den Petrus auf seine Seite holen. Nur wer so viele Hürden beseitigt hat, für den ist das ein Klacks. Hier das Endergebnis.

P.S. Bedanken möchte ich mich bei den Fahrern der Shuttle-Busse, welche die eine oder andere Extrawurst für mich machen mussten.

Dem “Renn-steig” hinauf.

Die nächste Veranstaltung an der wir teilnehmen, ist das Glasbach Bergrennen durch den schönen Thüringer Wald. Strategisch günstig gelegen, unweit der Autobahnen A4 und A71, wurde von der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland E.V. Deutschlands längste und Europas modernste Bergrennstrecke geschaffen. Nach dem Umzug von der alten Strecke bei Winterstein, wurde innerhalb von knapp zwei Jahren in tausenden von Stunden ehrenamtlicher Arbeit und großem finanziellen Aufwand die gesamte Strecke grundauf saniert und auf der gesamten Länge von über 5,5 km teils beidseitig mit Doppelleitblanken und Leerrohren für Signale und Zeitmessung ausgestattet.

Rennstrecke des Glasbach Bergrennens vor dem Start.

Erste Bilder von der Strecke

Weiterhin hat der Verein auch so manchen Stein im anliegendem Steinbach und angrenzenden Wald umgedreht um auch die Rahmenbedingen für Akteure und Zuschauer zu schaffen. Nicht auch zuletzt durch das persönliche Engagement der Mitglieder der R.S.G
und des Vorsi

tzenden Marcus Malsch schafften sie es auch internationale Meisterschaften wie unteranderem die “FIA Internationale Hill Climb Challenge” und “FIA European Hill Climb Cup” austragen zu dürfen.

Aus der Vergangenheit wissen wir um die besondere Charakteristik eines Bergrennens, wenn in die Ruhe der Natur das Motorengeräusch, besonders der Prototypen, bricht und einem bei direkter vorbeifahrt der Magen vibriert.

An der gesamten Strecke ist an die Zuschauer gedacht und mit Lautsprechern, Bratwurstbuden (nur original Thüringer), Getränkeständen, Toiletten und wer es braucht, VIP Bereichen alles vorhanden, was so ein Spektakel vollendet.

In den letzten Tagen konnte ich bei mehrmaligen befahren der Strecke letzte arbeiten an der Markierung den Lichtzeichen undden Reifenstapeln sowie vor allem das Gras mähen und beseitigen von Sichtblockaden der Zuschauerpunkte beobachten.

Ich kann jedem interssierten empfehlen, auch wenn die Sonne nicht mitspielt, vor allem das Rennen am Sonntag zu besuchen.
Es liegt nicht zuletzt an den Zuschauern, das solche Veranstaltungen finanzierbar und somit erhaltbar bleiben.

Einen Bericht gibt es natürlich dann hier, weitere Informationen auf www.Glasbachrennen.de.

Bulletin: Thüringen Rallye 2012

Graham Coffey im Subaru Impreza WRC S12b

Graham Coffey bei der Thüringen Rallye 2011

 

Alljährlich findet in der ersten Junihälfte mein persönliches Highlight der Rallyesaison, die Thüringen Rallye rund um Pößneck statt. Auch in diesem Jahr verspricht die prallgefüllte Starterliste reichlich Spannung und tolle Fahrzeuge. Ein besonderes Vergnügen sind immer die World Rallye Cars der beiden Briten Graham Coffey und David Turnbull, die fast schon zum Inventar der stets hervorragend organisierten Motorsportveranstaltung zählen. Deneben startet natürlich auch die deutsche Rallyeprominenz ála Raphael Ramonat sowie die allseits beliebte Porschefraktion mit Vorjahressieger Ruben Zeltner, Olaf Dobberkau, Maik Stölzel und Anton Werner. Aufgrund des guten Wetteraussichten und der extrem schnellen Prüfungen werden den Neunelfern gute Siegchancen eingeräumt.

Die Motoren werden wie immer bereits am Freitagabend gestartet. Als erste Prüfung findet mit dem Rundkurs durch die Pößnecker Innenstadt der Publikumsmagnet schlechthin statt. Mit der anschließenden Nachtprüfung von Remptendorf nach Volkmannsdorf wird in diesem Jahr Neuland betreten, wobei nicht die Streckenführung, sondern die Startzeit die eigentliche Neuerung darstellt.

Am Samstag folgen zunächst zwei Wertungsprüfungen südlich der Saale, wobei die Prüfung Thierbach für uns Neuland bedeutet. Nach dem mittäglichem Service folgen dann die Klassiker Bankschenke und Pößneck Nord.

Zu heiß, zu staubig.. Leider Geil!

Roland rief, wir kamen.

Zum 42. Mal fand  am 28.04 die Roland-Rallye in Nordhausen statt. In deren Rahmen wurden, der 2. Lauf im Schotter-Cup, der Volvo-Original Cup, der 1. Lauf der Thüringer Meisterschaft und der HD- Junior-cup ausgetragen . Wieder bestens organisiert fand sich das Rallyezentrum auf dem Gelände des Petersberges mitten in Nordhausen.

Gestartet wurde das etwas kleinere Starterfeld in umgekehrter Startreihenfolge was die Zuschauer auch länger an der Strecke hielt.

Gleich auf der ersten WP zeigte der Sieger von 2010 das er nicht wegen dem Sommerwetter mit bis zu 32°C (gefühlte 45°C) angereisst war. Jaakko Keskinen nahm Rainer Keck 3,2 sek ab. Auch WP2 konnte der Finne für sich entscheiden, gefolgt von Rainer Keck (+4,5 sek) und Raphael Ramonat (+7,3 sek). WP3 ging, wenig überaschend, an das Team Ramonat. Dieses hatte sich bei der Reifenwahl gegen Schotterreifen entschieden und konnte somit bei nur 15% Schotteranteil auftrumpfen. (Keskinen +7,8 sek, Keck +8,9 sek)

WP4 wurde vom Team Keskinen/Heikkliä genutzt um die Zeiten wieder zu ihren Gunsten zu korrigieren. Sie holten 2,9 sek Abstand auf Havelin/Näsman heraus. Mit der drittbesten Zeit zeigten sich Mittelsdorf/Sonntag (+8,3 sek). Wp5 ging wieder an Jaakko Keskinen gefolgt von Rainer Keck (+1,5 sek) und Raphael Ramonat (+5,1 sek). Auf WP6 (15% Schotter) konnte Ramonat wieder  Boden gut machen und gewann diese Wp vor Keck/Hab (+3,4 sek) und Keskinen/Heikkilä (+8,2)

Das Gesamtergebnis der 42. ADAC-Roland-Rallye sieht folgendermassen aus.

01. – Jaakko Keskinen/Juha Heikkilä             19:30,3

02. – Raphael Ramonat/Steffen Schmidt          +18,3

03. – Veli-Matti Havelin/Jouni Näsman           +36,3

04. – Jörg Mittelsdorf/Rigo Sonntag                  +39,7

05. – Patrick Neidhardt/P. Messerschmidt    +1:36,4

06. – Mika Kitola/Lars Israel                             +1:37,8

07. – Mark Muschiol/Kerstin Munkwitz         +2:00,5

08. – Sönke Milon/Nina Milon                          +2:22,8

09. – Siegfried Damm/Petra Damm                 +2:40,5

10. – Björn Becker/Janine Brückner                +3:00,0

11. – Gerd Tabbert/Michael Keller                     +3:01,6

12. – Michael Grube/Torsten Meyer                  +3:01,6

13. – Thomas Singer/Thomas Forster               +3:03,4

14. – Klaus Braun/Mareen Morgenroth            +3:10,3

15. – Andreas Leue/Jean Ihlefeldt                     +3:30,5

Persönlich gefreut hat mich das Gute abschneiden des Team’s Neidhardt/Messerschmidt, welche mit kleinem Budget eine gute Leistung bringen.

Vielen dank an das Team vom Nordhäuser MSC e.V. und Alfred Gorny.